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Malteser Hildesheim

Zum Wohl der Kinder

Drei Hildesheimer Wohlfahrtsverbände gründen Qualitätsverbund in der Schulbegleitung

09.03.2018
Sie stehen für Qualität in der Schulbegleitung (von links): Elisabeth Fokken, Geschäftsführerin Der Paritätische Hildesheim-Alfeld und die Leiterin der Schulbetreuung, Mechthild Meyer, Dr. Jarno Lang, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Hildesheim/Hameln-Pyrmont mit seinem Fachbereichsleiter Inklusion, Jannick Lorenz, sowie die Malteser Georg Häusler, Leiter des Fachdienstes für Inklusion, Kinder, Jugendliche und Familien der Malteser Hildesheim, Koordinatorin Sabrina Engelmann und Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim; Bildquelle: Malteser

Hildesheim (mhd). Die Malteser, der ASB und der Paritätische in Hildesheim haben sich im Bereich Inklusion zum „Qualitätsverbund der Wohlfahrtsverbände in der Schulbegleitung“ zusammengeschlossen.

Manche Kinder benötigen besondere Unterstützung in der Schule. Helfen können gut ausgebildete Schulbegleiter, die die Kinder während des Unterrichts betreuen. Verschiedene Organisationen und Hilfsdienste bieten eine solche Schulbegleitung an. Doch deren Standards sind sehr unterschiedlich.

Die gemeinnützigen Anbieter sehen sich als verlässliche Partner für die Nutzer dieser Leistung. Auf Grundlage ihrer schon vorhandenen hohen Qualität planen sie, einheitliche Qualitäts- und Leistungsstandards zu schaffen, die allen Beteiligten als klare Orientierung in der Struktur der Schulbegleitung dienen sollen und zumindest von den Mitgliedern des Qualitätsverbundes angewendet werden.

Zunächst werden gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen für die Schulbegleiter aller drei Verbände organisiert, kündigen die Pädagogischen Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Fachdienste für Inklusion, Georg Häusler (Malteser), Mechthild Meyer (Paritätischer) und Jannick Lorenz (ASB) an. Außerdem sollen einheitliche Standards erarbeitet werden, zum Beispiel für den Einsatz von Fachkräften in der Schule, aber auch bei weiteren für die Inklusion wichtigen schulischen Angeboten wie zum Beispiel Schulfahrten. „Wichtig ist vor allem, stabile Betreuungsverhältnisse für die betroffenen Kinder zu garantieren“, erklärt Häusler, der den Qualitätsverbund mit initiiert hat.

„Nur wenn wir gute Qualität bieten, wird die Gesellschaft Schulbegleitung und Integration auf Dauer akzeptieren,“ ergänzt Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim mit Blick auf die derzeitige Diskussion um die Schulintegration. Regelmäßige Treffen der drei beteiligten Verbände seien dafür ein wichtiger Schritt, zeigt sich Ebenhoch überzeugt.

„Inklusion in Schulen gelingt, wenn alle Beteiligten gut zusammenarbeiten, die gleichen Ziele verfolgen und an einem Strang ziehen,“ so Elisabeth Fokken, Geschäftsführerin des Hildesheimer Paritätischen. Deswegen stehen auf der Agenda des Qualitätsverbundes unter anderem auch die bessere Vernetzung von Schule, Familie und Umfeld.

„Unser Ziel sollte es sein, Inklusion in den Köpfen der Menschen zu verinnerlichen. Was kann da förderlicher sein, als in einem Zusammenschluss unserer drei Verbände gemeinsam Strategien zu entwickeln, welche die Umsetzung gelingen lassen und allen Kindern das Recht auf Bildung in einer starken Gemeinschaft ermöglichen?“ sagt Dr. Jarno Lang, Geschäftsführer des ASB Kreisverbandes Hildesheim/Hameln-Pyrmont. Ein Qualitätsverbund ist da ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Informationen zur Schulbegleitung in Hildesheim finden Sie hier auf unseren Seiten.

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